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Lions engagieren sich in Westafrika - Bildung als Schlüssel zur Selbsthilfe

Lions engagieren sich in Westafrika - Bildung als Schlüssel zur Selbsthilfe

Feierliche Einweihung der Lions-Schule mit LF Dr. Frank Breinlinger
Zu einer eindrucksvollen einwöchigen Reise nach Burkina Faso in Westafrika starteten im Febuar 2008 vier Lionsfreunde des Tuttlinger Clubs mit ihre Partnerinnen. Begleitet wurden sie von fünf Mitgliedern des Hilfsfonds Burkina Faso e.V., der sich seit einigen Jahren für Schulbauprojekte in Burkina Faso engagiert und mit dessen Hilfe vor Ort auch der Bau der „Lionsschule“ in Yako erfolgte. Neben der Einweihung des von den Lions mit rund 60.000 Euro finanzierten Schulneubaus standen die Besichtigung mehrerer weiterer Schulprojekte, einer Privatklinik sowie eine Exkursion in die Sahelzone und der Besuch einer Einrichtung für Straßen- und Waisenkinder in der Hauptstadt Ouagadougou auf dem sehr intensiven Besuchsprogramm in dem Land, das statistisch zu den ärmsten der Welt zählt.


Es sollte eine Reise sein, bei der nicht touristische Sehenswürdigkeiten (man sucht sie in Burkina Faso ohnehin weitgehend vergebens) im Mittelpunkt stehen, sondern der Wunsch sich einen Eindruck vom Leben der Menschen in Westafrika zu machen. Seit Jahren kümmert sich der vom gebürtigen Burkinabé Passam Tiendrebeogo und dem Tuttlinger Ingenieur, Unternehmer und Lionsfreund Dr. Frank Breinlinger initiierte Hilfsfonds Burkina Faso e.V. um den Bau von Schulen in Burkina Faso (deutsch: „Land der Aufrechten“). Dem Ziel, Bildung nach Westafrika zu bringen, um den Menschen dort Chancen im eigenen Land zu eröffnen, hatte sich auch der Lions Club Tuttlingen verschrieben - mit einem eigenen Schulbauvorhaben in Yako, einer Ortschaft, die rund 150 km nördlich der Hauptstadt Ouagadougou nahe der Sahelrandzone liegt.

Beim Besuch der Schulen in Yalatenga und in Yako war jeweils das ganze Dorf auf den Beinen. Teils über Kilometer waren die Schulkinder mit ihren Eltern durch den staubigen Sand der Savannenlandschaft zur Schule gelaufen, um die Gäste aus Europa aufs Herzlichste zu begrüßen. Abgeordnete, Bürgermeister, Stammeshäuptlinge, Tanzgruppen und Kirchenvertreter machten den Gästen ihre Aufwartung und drückten ihren Dank aus. Die beeindruckende Erfahrung der Lebensfreude und Offenheit der Menschen wie auch der kulturellen Vielfalt der friedlich zusammenlebenden Ethnien werden bei den 13 Teilnehmern der „Afrika-Tour“ wohl ein Leben lang nachwirken.