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Im Dienst für eine bessere Welt
Das Hilfswerk der Deutschen Lions e.V.

Als Dienstleister steht den Clubs das Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. zur Seite. Das HDL koordiniert nationale und internationale Projekte sowie Hilfsaktionen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“, das die soziale Kompetenz von Schülerinnen und Schülern fördert, sowie der internationale Jugendaustausch. Dazu im Interview Alexander Rist, Vorstand für Jugend im HDL.

 

Alexander Rist, Vorstand für Jugend im HDL

Die Jugend ist unsere Zukunft Interview mit Alexander Rist

Lion: Herr Rist, beschreiben Sie bitte kurz Ihre Aufgaben als Vorstand für Jugend.
Rist: Insbesondere bin ich für die Organisation des Internationalen Jugendaustauschs zuständig. Dazu gehört auch die Abstimmung mit den Jugendaustauschbeauftragten weltweit. Daneben organisiere ich in Deutschland das Lions Jugendforum. Das ist eine Sommerakademie für europäische Teilnehmer. Soweit wie möglich, initiiere ich weitere internationale Jugendbegegnungen, Stipendien und Jugendpreise. Hinzu kommt das Entwickeln neuer Konzepte und Projekte, wie derzeit zum Beispiel der längerfristige Jugendaustausch. 

Lion: Wie lautet Ihr Motto?
Rist: Genaugenommen habe ich zwei Mottos: „Die Jugend ist unsere Zukunft“ und „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“. 

Lion: Mit welcher Motivation gehen Sie Ihr Amt an?
Rist: Ich bin immer wieder fasziniert von Jugendarbeit und Völkerverständigung. 

Lion: Welche Ziele haben Sie sich für Ihre Arbeit gesetzt?
Rist: Ich möchte möglichst vielen Jugendlichen internationale Erfahrungen vermitteln und die deutschen Lions dafür gewinnen. 

Lion: Was sind dabei die Schwerpunkte?
Rist: Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und ein weltoffeneres Selbstverständnis der Clubs zu fördern, liegt mir besonders am Herzen. Das hat auch mit meinem persönlichen Hintergrund zu tun. Ich habe schon auf allen Kontinenten gelebt und gearbeitet. Dabei habe ich erfahren, wie wichtig der internationale Aspekt für junge Menschen und auch für unsere Clubs ist. 

Lion: Wie setzen Sie Ihre Ziele um?
Rist: Für die wertvollen und nutzvollen Aspekte der Jugendarbeit versuche ich, ständig in den Clubs und bei Sponsoren zu werben und zu begeistern. 

Lion: Was möchten Sie persönlich bewirken?
Rist: Dass möglichst viele junge Menschen und Lions über den Tellerrand hinausschauen.

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Lion: Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen und was haben Sie schon erreicht?
Rist: In der Jugendarbeit konnte ich unzählige positive Erfahrungen sammeln. Fast alle Jugendlichen, die an den Austauschprogrammen teilgenommen haben sowie der Großteil der Lions, sind von der Faszination der Möglichkeiten und Wirkungen dieser Programme überzeugt und begeistert [...] Erreicht haben wir – und damit meine ich vor allem diejenigen, die sich in beispielhafter Weise für die Sache engagieren, wie die beiden Mitarbeiterinnen aus dem Ressort Jugend beim HDL und die Jugendaustauschbeauftragten in den Distrikten – sehr viel. Tausende von Jugendlichen und Hunderte von Clubs haben sich bei den verschiedenen Programmen engagiert und zu Toleranz und Völkerverständigung „im Kleinen“ beigetragen. An dieser Stelle möchte ich meinen herzlichen Dank dafür aussprechen! 

Lion: Was mögen Sie besonders an Ihrem Amt?
Rist: Die Arbeit in den Programmen selbst mit außergewöhnlichen Erlebnissen. Zum Beispiel hat mich einmal ein blinder Junge an die Hand genommen und mich gebeten, mit ihm ins Wasser zu springen, weil er das noch nie in seinem Leben gemacht hat. Die jungen Menschen sind sehr dankbar, bei den internationalen Begegnungen besondere Erfahrungen machen zu dürfen. Auch die Zusammentreffen mit den Kollegen aus dem Jugendaustausch sind toll. Wir sind wie eine große weltweite Familie. 

Lion: Was bestärkt Sie darin, durch Ihre Tätigkeit im Vorstand des HDL etwas für Lions und andere bewirken zu können?
Rist: Da ist diese Freude und Dankbarkeit in den Augen der jungen Menschen. Auch die langfristigen, oftmals lebenslangen Freundschaften, die aus solchen Begegnungen entstehen sowie das Öffnen der Clubs für die Aspekte von Jugendarbeit und Völkerverständigung, bestätigen mich in meiner Arbeit.

Autor: Julia Rißel, Quelle: Lion 12/09, S. 15


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